Sozialministerin Schreyer: „Digitalen Fortschritt für Bayerns Seniorinnen und Senioren nutzen“

Im Hinblick auf den Tag der älteren Generation am 4. April weist Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer auf die Chancen und Herausforderungen hin, die der digitale Fortschritt für ältere Menschen mit sich bringt: „In unserem alltäglichen Leben läuft vieles bereits online oder digital ab, sei es bei Bankgeschäften, dem Fahrkartenkauf oder der elektronischen Antragstellung bei Behörden.

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Bild-Quelle: Kerstin Schreyer - csu-landtag.de - Atelier Krammer / Sozialministerin Schreyer: „Digitalen Fortschritt für Bayerns Seniorinnen und Senioren nutzen“

Während unsere Kinder und Jugendlichen mit diesen Neuerungen aufwachsen, tun sich gerade ältere Menschen oftmals schwerer damit. Wir müssen deshalb darauf achten, dass Senioren bei der Digitalisierung nicht abgehängt werden.“

Die ältere Generation ist heutzutage so fit, engagiert und gesund wie nie zuvor. Sie bringt auf diese Weise die besten Voraussetzungen für einen sicheren Umgang mit der digitalen Welt mit. „Wir wollen die digitalen Innovationen nutzen, damit Menschen im Alter weiterhin selbstbestimmt leben und sich aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen können. Hierfür schlagen wir eine Brücke zwischen der analogen und der digitalen Welt: Wir bauen unsere Schulungsangebote für ältere Menschen im Umgang mit digitalen Medien aus. Sie sollen bayernweit bei allen Mehrgenerationenhäusern angeboten werden. Dafür stellen wir allein in diesem Jahr 250.000 Euro bereit“, so die Ministerin.

Mit weiteren jeweils 100.000 Euro fördert das Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales 2018 erstmalig die Errichtung von Musterwohnungen. Diese Schauräume sollen Bürgerinnen und Bürgern, Handwerkern und anderen Interessierten Einblicke in die Möglichkeiten der altersgerechten Wohnungsanpassung geben. Besondere Beachtung sollen dabei technische Assistenzsysteme, sogenannte ‚Ambient Assisted Living‘-Lösungen, kurz AAL, finden. Dazu gehören beispielsweise steuerbare Lichtsysteme oder automatische Herdabschaltungen. Schreyer betonte: „Technische Hilfsmittel sollen menschliche Zuwendung nicht ersetzen. Sie können aber eine ideale Ergänzung sein, wenn es darum geht, die Selbstständigkeit im Alltag zu erhöhen.“

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales